Das Familienschlafzimmer mit Floor Bed

Unsere Motte schläft wirklich sehr gut, er wird zwischendurch kaum wach und wenn doch krabbelt er zu uns und wenn ich nicht gerade wach bin und stille, bekomme ich das gar nicht mit. Sein Bett stand immer an unserem Fußende. Seitdem er laufen kann, kann er durch eine Lücke in den Gitterstäben zu uns klettern. Vor Kurzem haben wir das Bett in ein Kinderbett ohne Gitter umgebaut, aber sonst blieb alles beim Alten.

Der Kurze schlief neben mir im Babybay.

Beide Betten wurden den Kindern nun aber zu klein und so musste ein Jugendbett für die Motte her. Das Kinderbett sollte der Lütte haben.

Ich war allerdings noch nie ein Freund dieser Gitterbetten und ich wollte auch auf keinen Fall nachts aufstehen um den Kurzen zu stillen. Schlaf hat absolute Priorität. Das habe ich bei Großen schmerzhaft gelernt. Hier setze ich mich zuhause durch, denn schließlich bin ich diejenige, die die Nachtschicht schiebt.

So bin ich auf das Montessori Floor Bed gekommen. Umgesetzt haben wir es erstmal indem wir den Lattenrost mit Matratze auf den Boden gelegt haben. Das finde ich schonmal besser gebettet als auf dem harten Brett des Beistellbettchens. Drum herum sind Kissen aufgebaut, damit der Kurze nicht rausrollen kann. So sieht das dann aus:

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Das Schlafen klappt sehr gut und zum Stillen hole ich ihn zu mir herauf, was auch nicht anstrengender ist als sich im Wasserbett mit Baby zum Stillen auf die jeweils andere Seite zu drehen.  Die Hauptsache ist: nicht aufstehen zu müssen.

Die Motte schläft übrigens immer noch an unserem Fußende und klettert zu uns herüber, wenn er möchte. Nun ist das Bett eben 1,90 lang.

Wir sind sehr froh, dass wir beim Einzug das große Zimmer zum „Elternschlafzimmer“ gemacht haben. Ich denke, dass die beiden Mäuse wohl zusammen ein Kinderzimmer beziehen werde, wenn sie soweit sind.